Hallesche Krankenversicherung  OLGAflex und PflegeBAHR   2016/ 2017

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Hallesche Krankenversicherung Angebot OLGAflex. und PflegeBAHR 
Wer kann sich versichern?
Versicherungsfähig sind alle Interessenten, welche bei Abschluss in der deutschen sozialen Pflegeversicherung oder der privaten Pflegepflichtversicherung versichert sind. Die Aufnahme in der Tarifvariante OLGAflexRI (ohne Bildung von Alterungsrückstellungen) ist auf Versicherte zwischen dem 21. und 60. Lebensjahr begrenzt.
Geltungsbereich und Leistungsumfang
Der Versicherungsschutz besteht für die Pflegetagegeld Versicherung weltweit. Verlegt die versicherte Person ihren Wohnsitz in ein Land außerhalb der EU, des EWR oder der Schweiz, so endet das Versicherungsverhältnis nicht. Der Versicherer verpflichtet sich das Vertragsverhältnis fortzusetzen, wenn die Verlegung innerhalb von sechs Monaten beantragt wird, dafür kann er jedoch einen Beitragszuschlag verlangen.
Die maximale Leistung aus dem Tarif OLGAflex beträgt 4.500 € pro Monat, in der Pflegestufe III oder bei stationärer Unterbringung auch in den Pflegestufen eins und zwei.
Versichert ist zunächst das Tagegeld in der Pflegestufe drei, für die anderen Pflegestufen (ab 2017 Pflegegrade) wird dieses prozentual berechnet. So beträgt es in der Stufe zwei 70 %, in Stufe eins und null dann 30 %.
Auf die Wartezeiten wird vollständig verzichtet, daher besteht Versicherungsschutz unmittelbar nach Versicherungsbeginn. Werden Neugeborene in diesem Tarif nach versichert, so besteht Versicherungsschutz auch für Geburtsschäden, angeborene Erkrankungen und Anomalien. Die Prämie ist für Neugeborene erst ab dem ersten vollen Monat nach gebohrt zu zahlen.
Feststellung der Pflegebedürftigkeit
Die Pflegebedürftigkeit und Leistung aus diesem Tarif kann mit
dem entsprechenden Gutachten der Pflegepflichtversicherung geltend gemacht werden. Alternativ dazu kann sich die versicherte Person „auf Basis des Gutachtens zur Einstufung in die Pflegepflichtversicherung" einer Alternativ-Begutachtung unterziehen. Die Regelungen dazu finden sich unter Punkt drei der Tarifbedingungen. Diese Methode der Begutachtung ersetzt hinsichtlich des Leistungsanspruch dann die Einstufung durch die Pflegepflichtversicherung. Diese Begutachtung erfolgt nach ADL (activities of daily living) und kann von dem Versicherten frei gewählt werden und auch im weiteren Verlauf wieder widerrufen werden.
Auszahlung des Pflegegeldes, Nachweispflichten
Das versicherte Pflegetagegeld wird in monatlichen Raten für den zurückliegenden Monat gezahlt. Ist der Leistungsanspruch geltend gemacht und durch einen Nachweis der deutschen sozialen Pflegeversicherung oder der privaten Pflegepflichtversicherung belegt, so erfolgt die Auszahlung für maximal drei Jahre, bis es eines neuen Nachweises bedarf. Ungeachtet dessen hat der Versicherte eine Minderung der Pflegestufe oder einen Wegfall der Pflegebedürftigkeit unverzüglich anzuzeigen.
Erhöhung bei stationärer Pflege
Wird der Versicherte stationär gepflegt, so beträgt das ausgezahlte Pflegegeld in den Pflegestufen (ab 2017 Pflegegrade) 1,2 und drei 100 %. Lediglich das Pflegetagegeld in der Stufe null (bei Einschränkung der Alltagskompetenz) wird gegenüber der ambulanten Versorgung nicht erhöht.
Beitragsfreiheit bei Pflegebedürftigkeit
Wird der Versicherte in die Pflegestufe drei eingestuft, ist der Beitrag für den Versicherten Tarif nicht mehr zu bezahlen. Dabei wird dann die monatliche Pflegeleistungen um den jeweiligen Beitragsbetrag aufgestockt. Diese Erstattung gilt jedoch nur in der Pflegestufe drei, in allen anderen Pflegestufen (ab 2017 Pflegegrade) ist der Beitrag weiterzuzahlen. Diese sollte bei der Festlegung des maximalen Pflegetagegeld ist berücksichtigt werden.
Dynamik und Erhöhung nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit, Optionen
Das Pflegetagegeld erhöht sich (
auch nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit) indem der Versicherer zum 1. Juli des zweiten Kalenderjahres welches auf die Aufnahme in den Tarif folgt und dann alle zwei Jahre, das Pflegetagegeld um 5 % erhöht. Widerspricht der Versicherte zweimal hintereinander der Erhöhung, so entfällt die Möglichkeit der Anpassung.
Hier ist also im Verlauf des Vertrages darauf zu achten, dass diese Erhöhungsoption mindestens alle drei Jahre mitgemacht wird, denn ein Widerspruch
mehr als zweimal hintereinander bedeutet den Ausschluss der Dynamik und damit auch den Ausschluss der Erhöhung im Leistungsfall.
Führt der Versicherer infolge von Änderungen der gesetzlichen Grundlagen in der Pflegepflichtversicherung neue Tarife ein, so besteht innerhalb von drei Monaten nach Einführung des neuen Tarifs ein Optionsrecht in diesen zu wechseln. Der Versicherungsnehmer wird gemäß Bedingungen vom Versicherer rechtzeitig informiert und ihm wird eine entsprechende Umstellung ohne Gesundheitsprüfung angeboten.
Zusätzliche Leistungen
Wird der Versicherte erstmalig in die Pflegestufe drei eingestuft, so besteht für die ersten 30 Tage aus dem Tarif heraus die dreifache Leistung. Bei der Versicherung des maximalen Betrages von 4500 € pro Monat in der Pflegestufe drei somit eine maximale einmal Leistung von 13.500 € möglich.
Wird die Pflegestufe drei erstmalig aufgrund eines Unfalls (oder maximal sechs Monate nach diesem) erreicht, so leistet der Versicherer für die ersten 30 Tage heraus die vierfache Leistung und weitere 120 Tage hinaus die zweifache Tarifleistung.
Auch die Hallesche Krankenversicherung bietet ihren Versicherten Hilfestellung und die Vermittlung von Dienstleistern. Dabei geht es um die Benennung und Vermittlung von Pflegediensten, Pflegeheimplätzen aber auch Vermittlung von Haushaltshilfen oder sonstigen Dienstleistern. Mit Ausnahme der Vermittlung von Pflegeheimplätzen erfolgt die Benennung der Dienstleister binnen 24 Stunden.
Verminderte Anfangsbeitrag
Entscheidet sich der Antragsteller für einen verminderten Startbeitrag, so kann er mit einem geringeren als dem eigentlich erforderlichen Beitrag beginnen, im weiteren Verlauf des Vertrages wird der Beitrag dann jedoch angepasst und kann (je nach Umfang der Beitragsreduzierung zu Beginn) auch höher liegen als der volle Beitrag zu beginnen.


Wird  eine  Frage  mit »ja« beantwortet,   ist leider kein Vertragsabschluss    in Tarif OLGMflex möglich,

  1
   . Besteht eine  (durch  eine Pflegekasse, einen  anderen Träger einer  privaten  Pf legepf lichtversicherung  oder £
     Pf legebedürftigkeit bzw. wurde   ein Antrag  auf Anerkennung  einer  Pf legestufe  gestellt, werden  oder wurde
     oder  privaten  Pf legeversicherung bezogen?

  2
   . Besteht eine  anerkannte   Schwerbehinderung  (Grad  der  Behinderung/GdB  oder Minderung  der  Erwerbsfäl
     50  %  oder eine kindliche Entwicklungsstörung?

  3
   . Besteht oder bestand   in  den  letzten  5  Jahren  eine der folgenden  Krankheiten  oder  Fehlbildungen?

       Erkrankungen  des    Gehirns   oder des  Zentralnervensystems:     Alzheimer,  Amyotrophe    Lateralsklerose  (
       Creutzfeldt-Jakob-Krankheit,   Demenz,   Epilepsie, Hirnblutung,  Hirntumor,   Hirnschädigung,   Hydrozephalt
       Lähmung,    Multiple Sklerose  (MS), Parkinson,  Polyneuropathie,   Schlaganfall, Spina  bif ida,  Wachkoma

       Erkrankungen  des    Herzens  oder der Gefäße:     Aneurysma,   Angina   pectoris, arterielle  Verschlusskrankh
       Herzinsuffizienz,  koronare  Herzkrankheit,  medikamentös     behandelter Bluthochdruck

       Erkrankungen  der Nieren:     Chronisches   Nierenversagen,  chronische  Niereninsuff izienz, Harnstauungsnii

       Erkrankungen  der Lungen:      Asthma   bronchiale, chronische  obstruktive  Lungenerkrankung  (COPD),     Lur
       Syndrom

       Erkrankungen  der Verdauungsorgane  oder Stoffwechselerkrankungen:              Chronische  Hepatitis, Colitis i
       Leberf tbrose, Leberzirrhose, Morbus   Crohn,  Mukoviszidose,   primär biliäre  Zirrhose, Schrumpf leber, Zysti

       Erkrankungen  des    Muskel-Skelettsystems:     Armamputation,    Beinamputation,    Bechterew,  Glasknochen]
       Marmorknochenkrankheit,      Muskeldystrophie,   Osteoporose,   rheumatische   Erkrankung

       Sonstige  Erkrankungen:     Bösartige Neubildung  (Krebserkrankung),     HIV-Infektion, psychische  Erkrankm
       Medikamentenabhängigkeit,      Down-Syndrom,     Sarkoidose

Eine Versicherung nach diesem Tarif ist nur möglich, falls die oben genannten Fragen im Antragsformular mit nein beantwortet werden. Ist auch nur eine Frage mit Ja beantwortet, spricht das gegen die Aufnahmefähigkeit in diesem Pflegetagegeldtarif. Die erste Frage nach der bestehenden Pflegebedürftigkeit ist relativ einfach zu beantworten. Ebenfalls ist eine Frage nach bestehende Schwerbehinderung von mindestens 50 % problemlos mit ja oder nein zu beantworten. Auch bei der dritten Frage hat der Versicherer eine abschließende Frage gewählt und zählt die Erkrankungen, welche eine Rolle bei der Risikobewertung spielen, abschließend auf.
Lediglich die (offene) Nennung von rheumatischen Erkrankungen und die offene Formulierung von psychischen Erkrankungen wird für den einen oder anderen Antragsteller ein "ja" in der Frage nach sich ziehen und damit eine Aufnahme hier verhindern..

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