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Welche Gesundheitsfragen werden gestellt. Wer kann 
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Vergleich Versicherungsvergleich

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Die Testsieger

Finanztest 02/2011:

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Diese wichtigen, aus keinem Test hervorgehenden Zusammenhänge, berücksichtigen wir mit bei unseren Empfehlungen!

 

Die Pflegetagegeldversicherung setzt als Zusatzversicherung, die seit 1996 eingeführte gesetzliche Pflegeversicherung voraus. Sie ist deshalb noch junges Produkt der privaten Krankenversicherungen. Jahrzehntelange Erfahrungswerte, wie bei der privaten Krankheitskostenversicherung liegen noch nicht vor.

 

Es liegt in der Natur der Sache, dass dieser Versicherungszweig noch im Aufbau ist. Wie bei allen neuen Produkten ist auch hier der Kampf um die Pole-Position entbrannt. Nur 8% aller Bundesbürger haben sich pflegezusatzversichert. Das Verkaufspotential ist immens.

 

Vorsicht ist angebracht! Nur um Marktanteile zu gewinnen... 

 

Wir haben Informationen zu den Bilanzkennzahlen und zur Schadenquote der einzelnen Versicherer. Aus diesen Zahlen kann man die Beitragsentwicklung ableiten. Gehen Sie davon aus, dass gerade sehr junge Tarife analog zur Krankheitskostenvollversicherung zunächst zu Dumpingpreisen angeboten werden, wohl wissend, dass spätere Beitragsanhebungen unumgänglich sein werden. Wer einmal gerade im höheren Alter versichert ist, wird nur noch schwer den Anbieter wechseln. Das wissen die Assekuranzen!

 

Testergebnisse stellen nur eine Momentaufnahme dar!

 

Im Rahmen der durch das Versicherungsvertragsgesetz vorgesehenen Beitragsanpassung, kann ein günstiger Versicherer schnell eine Wandlung vollziehen, wenn der Schadenaufwand steigt.

Das geschieht so: Der alte Tarif wird geschlossen und ein neuer günstiger Tarif wird auf den Markt geworfen. Was mit den Alttarifen geschieht entzieht sich dann dem Wettbewerb. Da die Versicherten dieser Tarife altern steigt der Schadenaufwand beständig, mit der Folge von Beitragserhöhungen. Tests haben Aussagekraft mehr für die Altversicherten.

 

Sind Sie vorsichtig bei jungen Tarifen!

 

Für die Altversicherten ist es von Vorteil, wenn der Tarif möglichst lange im Markt besteht.  Wenn der Nachwuchs ausbleibt wird es nämlich teuer.

 

Oft übersehen die Gesundheitsfragen!

Die Formulierungen der Gesundheitsfragen entscheiden, welche Vorerkrankungen Sie angeben müssen. Diese Fragen werden je nach Anbieter sehr unterschiedlich gestellt. Manche Erkrankungen müssen Sie bei einem Anbieter angeben, bei anderen nicht. Vorsicht ist angebracht, wenn Sie schon privat krankenversichert. Ihr Versicherer weiß dann auch über Erkrankungen Bescheid, die Sie im Antrag eigentlich nicht angeben müssten!

Die eigenen Kunden werden so schlechter gestellt, als Neukunden. 

 

Mischkalkulation der Anbieter: Es lohnt sich für Ehepaare auf zwei Anbieter zu splitten!

 

Die Anbieter wissen, um die Angewohnheit von Ehepaaren sich beide beim gleichen Versicherer zu versichern.

Wir haben festgestellt, kommt der Ehegatte preisgünstig weg, heißt das noch lange nicht, dass sich das bei der Ehefrau gleich verhält. Im Gegenteil: Je günstiger ein Geschlecht „wegkommt“ umso teurer wird es meistens für den Partner. Oft bleibt dem Partner allein wegen der Vorerkrankungen nur der Abschluss bei einem anderen Versicherer mit kundenfreundlichen Gesundheitsfragen übrig.