Radio Beitrag Podcast Der neue Test Pflegeversicherung, Pflegetagegeld von Finanztest Stiftung Warentest 05/2015
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Podcast 04/2015
Pflegeversicherung - wie man die Versorgungslücke stopft
Gesprächspartnerin: Sabine Baierl-Johna, Finanztest-Projektleiterin
Autor: Thomas Ultsch
Auch wenn es kein schöner Gedanke ist, eines Tages gepflegt werden zu müssen; allzu unwahrscheinlich ist es nicht. Ende 2012 waren in Deutschland 2,5 Millionen Menschen pflegebedürftig. Tendenz steigend. Es empfiehlt sich also, über die Vorsorge nachzudenken, zumal die gesetzliche Versicherung den Bedarf nicht deckt. Über das Thema Pflegeversicherung habe ich mit Finanztest-Projektleiterin Sabine Baierl-Johna gesprochen.
Begrüßung
1. Die gesetzliche Pflegeversicherung gibt es ja schon ein Weilchen, aber sie kam relativ spät zu den gesetzlichen Versicherungen, die man regelmäßig zahlen muss, dazu. Warum eigentlich? Gepflegt werden musste doch schon früher?!
Die gesetzliche Pflegeversicherung hat gerade Geburtstag gefeiert, seit über zwanzig Jahren gibt es sie nun. Und tatsächlich ist damals erstmals das Thema der finanziellen Engpässe richtig in den Fokus geraten. Pflege ist teuer und da haben sich damals die Politiker gedacht, wir müssen was tun, und haben versucht, eine Lösung zu finden, um die Kosten nicht alleine den Pflegebedürftigen aufzulasten.
2. Wie teuer kann Pflege werden?
Angenommen, jemand ist wirklich in der schwersten Pflegestufe eingestuft, in Pflegestufe III, und möchte trotzdem zuhause versorgt werden, dann kann es tatsächlich passieren, dass eine Pflege rund um die Uhr nötig wird, dass also 24 Stunden jemand anwesend ist, der einen betreut, der einen füttert, der einen versorgt, und dann kann es schon sein, dass die Kosten weit über 2000 Euro betragen.
3. Neben den Pflegestufen (ab 2017 Pflegegrade) I, II und III gibt es jetzt auch noch eine vierte. Was hat es damit auf sich?
Das Thema Demenz rückt in den Fokus, immer mehr Menschen leiden unter dieser Erkrankung, unter der Demenzerkrankung. Sie können zwar körperlich fit sein und theoretisch in der Lage sein, zum Beispiel sich zu waschen, aber schaffen einfach geistig nicht mehr, die Bewegung und die Abläufe zu koordinieren. Das heißt, die brauchen auch Hilfe. Und da ist es so, dass es seit einigen Jahren die sogenannte Pflegestufe 0 gibt, die beinhaltet eben auch Leistungen für Demenzerkrankte und wir haben jetzt in der Untersuchung privater Tagegeldversicherungen auch nur solche uns angeschaut, die in allen Pflegestufen (ab 2017 Pflegegrade) auch für die Demenz Leistungen erbringen.
4. Warum heißt die Pflegestufe 0 und ist damit ja eigentlich noch unter der Pflegestufe I? Bei einem Demenzranken würde ich ja meinen, der braucht am ehesten Rund-um-die-Uhr-Betreuung?!
Im Moment richtet sich das Pflegebegutachtungssystem noch sehr nach körperlichen Kriterien aus und die Menschen, die an Demenz leiden, sind eben häufig körperlich schon noch in der Lage, sich zu bewegen, zu gehen, auf die Toilette zu gehen, sich anzuziehen, aber sie bekommen es einfach von ihrer geistigen Fähigkeit nicht mehr hin. Insofern hat man einfach aus Formulierungsgründen gesagt, gut dann ist das die Pflegestufe 0, das ist einfach der Einfachheit halber.
5. Aber die Leistungen sind auch am geringsten in der Pflegestufe 0?!
Die Leistungen sind tatsächlich in der Pflegestufe 0 am geringsten. Wir haben aber beobachtet, dass der medizinische Dienst der Krankenversicherungen, der für die gesetzlich Pflegeversicherten Einstufungen vornimmt, tatsächlich auch beachtet, dass wenn jemand auch, selbst wenn er körperlich in der Lage wäre, aber so durch seine Einschränkungen überhaupt nicht mehr klar kommt, dass er dann auch eine höhere Pflegestufe als die Pflegestufe 0 bekommt.
6. Also die Pflegestufe wird von jemand Externen irgendwie festgelegt. Was passiert da genau?
Es gibt ja die gesetzlich Krankenversicherten, die in die gesetzliche Pflegeversicherung einzahlen und die privat Krankenversicherten. Für die beiden Gruppen gibt es unterschiedliche Begutachtungseinrichtungen. Für die gesetzlich Pflegebedürftigen kommt der medizinische Dienst der Krankenversicherung, bei den Privatversicherten kommt eine Firma Medicproof. Beide machen aber das gleiche. Sie gucken, wie geht es dem Patienten, wie geht es dem Pflegebedürftigen, wieviel Hilfe benötigt er und entsprechend eines bestimmten Begutachtungsverfahrens werden dann die Pflegestufen (ab 2017 Pflegegrade) vergeben.
7. Es gibt ja ganz verschiedene Pflegekonzepte. Von der Pflege zuhause durch Angehörige über Pflege zuhause durch einen externen Pflegedienst bis zur Tages- und Nachtpflege oder vollstationäre Pflege, also wirklich rund um die Uhr. Das kostet unterschiedlich viel und dann wird wahrscheinlich auch unterschiedlich viel durch die Versicherung erstattet?!
Ja, das stimmt. Es gibt unterschiedliche Erstattungssätze. Die sind abhängig von der Pflegestufe einmal, aber auch von der Art der Versorgung. Wenn jemand im Heim versorgt werden muss, dann bekommt er auch von der gesetzlichen Pflegeversicherung mehr Geld. In der schwersten Pflegestufe, der Pflegestufe III, bekommt jemand, der dort im Heim lebt, über 1600 Euro pro Monat.
8. Angenommen, ich pflege zuhause selber einen Angehörigen. Wieviel bekomme ich da und wie wird so eine Summe überhaupt berechnet?
Tatsächlich gibt es einen Unterschied in den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung, je nachdem wie zuhause gepflegt wird. Wenn pflegende Angehörige tätig werden, dann gibt es weniger Geld als wenn Profis kommen. Wenn Profis kommen, gibt es Pflegesachleistungen. In der Pflegestufe I sind das 468 Euro, die man bekommt. Für die Angehörigen werden dann nur 244 Euro in der Pflegestufe I gezahlt. In der schwersten Pflegestufe, der Pflegestufe III, wo im Grunde genommen rund um die Uhr eine Betreuung stattfinden muss, das bekommt der Angehörige etwas über 700 Euro. Wenn ein professioneller Pflegedienst kommt, dann gibt es über 1600 Euro. Schwierig ist es natürlich dann, wenn jemand extra seinen Job aufgibt oder die Arbeitszeit reduziert und Einkommensverluste hinnehmen muss. Dann wird es durch dieses Pflegegeld absolut nicht ausgeglichen.
9. Wie ist es mit größeren Investitionen? Wenn jetzt wirklich mal ein größeres Hilfsmittel gebraucht wird oder wenn ich das Haus umbauen muss?
Wenn jemand pflegebedürftig wird und zum Beispiel der Badzimmerbereich sich anpassen muss, wenn es eine barrierefreie Dusche geben soll oder einen Badewannenlifter, dann zahlt die Pflegeversicherung hier auch Einmalleistungen. Bis zu 4000 Euro kann man dafür in Anspruch nehmen.
10. Es gibt immer Geld, auch für Angehörige, egal welche Pflegestufe. Aber: Eine Lücke bleibt immer?!
Die Lücke zwischen den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung und dem, was man dann tatsächlich benötigt, wenn man pflegebedürftig wird, kann sehr hoch werden, je nach Pflegestufe unterschiedlich. Die höchste Lücke, die haben wir errechnet für die Versorgung zuhause, wenn man in Pflegestufe III eingestuft ist, also wenn man sehr sehr schwer pflegebedürftig ist. Aber auch schon in Pflegestufe I zuhause können bis zu 500 Euro oder wenn man schwer betroffen ist auch bis zu 1000 Euro in  der Pflegestufe I als Pflegelücke bestehen.
11. Das heißt, da muss ich dann im Zweifel an mein Erspartes oder die Kinder müssen ran?
Sie müssen im Zweifel an ihr Erspartes oder Sie haben genug Einnahmen aus ihrer Rente beispielsweise. Wenn Sie gar nicht zahlen können, dann springt das Sozialamt ein, aber das Sozialamt holt sich gegebenenfalls das Geld auch von den Kindern zumindest anteilig zurück.
12. Also ich kann nicht sagen, das Sozialamt wird schon zahlen?
Sie können sagen, das Sozialamt wird schon zahlen, aber müssen sich im Klaren darüber sein, dass das Sozialamt natürlich versucht, sich das Geld auch wieder zurückzuholen, zumindest teilweise und sie haben natürlich keine großen Freiheiten, wenn das Sozialamt zahlt. Wenn sie ins Pflegeheim müssen, dann haben sie beispielsweise bei einer Unterstützung durch den Sozialhilfeträger nur Anspruch auf ein Zweibettzimmer und sie bekommen ein Taschengeld, mit dem sie gegebenenfalls sich keine Annehmlichkeiten zusätzlicher Art beschaffen können. Sie können vielleicht keine Fußpflege, keinen Friseurtermin wahrnehmen, können  keinen Vorleser bezahlen, der ihnen die Zeit ein bißchen vertreibt. Also man ist dann wirklich abhängig von dem, was man zugeteilt bekommt.
13. Also es ist gut, wenn man diese Lücke selber schließen kann. Dafür gibt es Pflegetagegeldversicherungen. Ist das eine Versicherung, die man haben muss, um diese Lücke später schließen zu können?
Eine Pflegetagegeldversicherung ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn man sie sich leisten kann. Tatsächlich ist es so, dass wenn man in jungen Jahren so eine Versicherung abschließen möchte, zwar nicht so hohe Beiträge bezahlen muss und auch auf jeden Fall einem Vertrag erhält, weil eine Gesundheitsprüfung stattfindet und wenn jemand erkrankt ist, dann bekommt er so einen Vertrag nur mit Risikozuschlägen. Aber in jungen Jahren hat man meist noch andere Sorgen und andere Notwendigkeiten, die abgesichert werden müssen, zum Beispiel Unterhalt von Kindern oder eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung oder auch die Altersvorsorge, sodass nur wenig Geld übrig bleibt um auch so eine Pflegetagegeldversicherung bezahlen zu können. Man muss sich darüber im klaren sein, wenn man so seine Pflegetagegeldversicherung abschließt, dass man diese durchgängig auch bedienen muss. Das heißt, man muss immer die Beiträge bezahlen, mindestens bis zum Eintritt der Pflegebedürftigkeit. Bei vielen Angeboten auch selbst dann muss man noch Beiträge bezahlen, wenn man schon pflegebedürftig ist. Das heißt, man muss wirklich auch sicher sein, dass man durchgängig genug Mittel zur Verfügung hat, um diese Versicherung zahlen zu können.
14. Sie haben Pflegetagegeldversicherungen getestet, die Ergebnisse gibt's auf test.de. Wir wollen auch nicht allzuviel verraten, nur vielleicht ein Detail. Decken die dann wirklich die Lücke komplett?
Wir sind so vorgegangen in unserer Modellbildung, dass wir uns erstmal angeschaut haben, wieviel Geld benötigt man im Durchschnitt in den einzelnen Pflegestufen (ab 2017 Pflegegrade) und haben uns dann die Angebote angesehen und geguckt, bei welchem Beitrag die meisten dieser Angebote die Lücke einigermaßen decken. Und so sind wir eben auf ein Budget gekommen, was man anlegen sollte, wenn man eine vernünftige Versicherung abschließen möchte. Wir haben das für einen 45- und für einen 55-jährigen Kunden getan und haben festgestellt, dass der 45-Jährige schon rund 56 Euro anlegen muss. Der 55-jährige sogar 87 Euro, um vernünftige Versicherungsangebote zu erhalten. Und dann haben wir uns angeschaut, was bei diesem Budget in den einzelnen Versicherungen an Leistungen erbracht wird und haben festgestellt, dass es dann schon sehr viele gute Versicherungen gibt, die man abschließen kann.
15. Im Vergleich zu der Lücke, die sich später auftun kann, sind 50/60 Euro ja noch relativ wenig Geld?!
Das ist noch relativ wenig Geld, allerdings muss man bedenken, dass man eben dieses Geld Monat für Monat zahlen muss. Wenn man die Versicherung mit 45 abschließt, kann es sein, dass man rund 30 Jahre erstmal zahlt, bevor man Leistungen in Anspruch nimmt und dann summiert sich das natürlich auch auf. Und man muss bedenken, dass die Leistungen dynamisiert werden in diesen Versicherungen. Das heißt, wenn ich heute zum Beispiel eine Leistung von 1800 Euro im Monat abschließe, dann soll die ja in den nächsten dreißig Jahren auch steigen, denn in dreißig Jahren sind 1800 Euro nicht mehr so viel wert wie heute. Und um diese Dynamik zu erhalten, muss man auch mit Beitragssteigerungen natürlich rechnen. Entsprechend der Anpassung der Leistung steigt auch der Beitrag über die Jahre.
16. Es gibt aber doch auch mittlerweile eine staatliche Förderung. Pflege-Bahr, nach dem ehemaligen Gesundheitsminister, heißt die. Wie komme ich da ran?
Die staatlich geförderte sogenannte Pflege-Bahr-Versicherung wird mit fünf Euro bezuschusst und jeder, der über 18 ist und noch nicht pflegebedürftig, kann so eine Versicherung in Anspruch nehmen. Die wird angeboten auch von den privaten Krankenversicherungsunternehmen. Man muss sich aber darüber im klaren sein, dass die Leistungen aus diesem Pflege-Bahr, aus dieser staatlich geförderten Versicherung, auch keine Vollkaskoversicherung sind. Auch hier gibt es nur einen kleinen Teil der Kosten gedeckt. In Pflegestufe III müssen die Versicherungen alle 600 Euro zahlen. Die Pflegelücke kann aber sehr viel höher sein. Also die 600 Euro reichen dann nicht aus. Die Schwierigkeit besteht aber in den unteren Pflegestufen (ab 2017 Pflegegrade), Pflegestufe 0, I und II. So leisten viele Versicherungen in Pflegestufe I nur rund 150 Euro und der Bedarf kann ja zwischen 500 oder vielleicht auch im Extremfall 1000 Euro liegen, sodass diese 150 Euro eigentlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Eine weitere Schwierigkeit bei den geförderten Produkten ist, dass einige von den denen nicht dynamisiert sind, das heißt, wenn sie heute abschließen, dass sie 150 Euro beispielsweise bei Pflegebedürftigkeit in Pflegestufe I bekommen, dann werden sie die auch in dreißig Jahren nur erhalten. Und in dreißig Jahren sind 150 Euro sicherlich sehr sehr viel weniger wert als heute.

17. Fünf Euro im Monat ist trotzdem ein bißchen Geld, was man sich vielleicht auch nicht entgehen lassen sollte. Welche Strategie empfehlen Sie?

Also wenn man die staatliche Förderung mitnehmen möchte, dann bietet es sich an, Kombitarife zu wählen. Das heißt, man kann diesen geförderten Tarif aufstocken mit einem ungeförderten Pflegetagegeld. Die sogenannten Kombitarife haben wir auch untersucht. Im Durchschnitt schneiden die tatsächlich auch etwas besser ab. Sie erhalten für diese fünf Euro staatliche Förderung ja mehr Leistung, der Eigenbeitrag bleibt gleich, aber die staatliche Förderung kommt hinzu. Was man bedenken sollte beim Kombitarif ist, dass dann natürlich doch wieder eine Gesundheitsprüfung notwendig wird. Das heißt, der Versicherer kann ihnen, wenn sie schon Vorerkrankungen haben, Risikozuschläge zum Beitrag hinzurechnen oder aber tatsächlich den Abschluss der Versicherung ganz verweigern.

18. Also lieber Finger weg von der staatlichen Förderung und lieber eine Versicherung nehmen, die bei Ihnen „sehr gut" abgeschnitten hat, die nicht staatlich gefördert ist und sich damit Stress ersparen?

Um die von uns errechnete Pflegelücke gänzlich zu decken, reicht der staatlich geförderte Tarif, der sogenannte Pflege-Bahr, eigentlich nie aus. Tatsächlich ist es aber so, dass viele ältere Menschen oder schon erkrankte Menschen überhaupt keine Pflegetagegeldversicherung bekommen und für die ist das dann die letzte Wahl sozusagen und wer für sich selber das Gefühl hat, irgendeine Absicherung haben zu wollen, für den wäre so ein Produkt dann tatsächlich wählbar. Zu empfehlen ist es allerdings nicht, weil man die Pflegelücke in keiner Pflegestufe gänzlich abdeckt.

Verabschiedung

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